Rund 4000 Menschen trotzten bei „Rock am Härtsfeldsee“ (RaH) am Wochenende den rekordverdächtigen Temperaturen. Dabei zeigte sich einmal mehr die besondere Atmosphäre des Festivals: Jung neben Alt, Familien neben Hardcore-Rockern, Jesus neben Cowboy und sogar eine „Hydration-Break“-Verkleidung mitten im Geschehen. Die Laune auf dem Härtsfeld war ausgelassen – und gefeiert wurde gewohnt friedlich, auch wenn dieses Wort angesichts der Musik fast etwas fehl am Platz wirkt. Auch Dischingens Bürgermeister Dirk Schabel ließ sich das Festival nicht entgehen.
Auf dem Campingplatz zeigten sich einige Besucher kreativ im Umgang mit den Temperaturen, etwa mit einem Dusch-Traktor zur Abkühlung. Auch am Merchandise-Stand war die Hitzewelle spürbar: Neben den klassischen Bandshirts gingen in diesem Jahr vor allem Sonnenbrillen und Kopfbedeckungen besonders gut über den Tisch. Trotz ungebrochener Feierlaune war spätestens am frühen Samstagabend – für die meisten Besucher der bereits dritte Tag – spürbar: Viele suchten an diesem außergewöhnlich heißen Festivalwochenende vor allem Schatten und Abkühlung im See.
