Also – jetzt verstehe ich gar nichts mehr!! In solch schwierigen Zeiten, die mit berechtigten Sorgen und Nöten beladen sind und fast die gesamte Weltbevölkerung betrifft, macht sich unsere Bundesregierung Gedanken, wie man einen Schriftzug an einem historischen Gebäude künstlerisch überblenden könnte, um durch die Zumutung von Gottes Wort die Gesellschaft nicht zu stören! Ja, geht´s denn noch??!!

Auch wenn sich die Historiker die Köpfe zerbrechen, mit welchen Hintergedanken der Preußenkönig Friedrich der IV dieses Manifest unseres „christlichen Glaubens an dem Prachtbau“ innerhalb des Berliner Schlosses dem „Humboldt-Forum“ verewigt hat, wird auch er sich, wie jeder andere, sterbliche Mensch vor Gott für jedes unnütze und unwahre Wort verantworten müssen.

Bei der Gelegenheit sollten wir uns auch mal die Mühe machen und in unserer deutschen Geschichte rückwärts blicken.

Das hat überhaupt nichts mit Nationalismus zu tun. Im Gegenteil – man sieht, wenn man es wahrnehmen will, immer wieder den roten Faden des Wirkens Gottes durch die Wirrnis der Zeiten.

Das ist ein fester Grund zur Dankbarkeit!

Wir haben vor etwa einer Woche Reformationsfest gefeiert. Ein Martin Luther schreibt in seinem Lied: Ein feste Burg ist unser Gott EG 362 (Vers 4)

„Das Wort sie sollen lassen stahn und kein Dank dazu haben….

Er hat kein Wort auf dem Reichstag zu Worms widerrufen (hätte auch keins mit Lichteffekten an der Kirche zu Wittenberg überdeckt) als es lebensbedrohlich für ihn wurde!

„Hier stehe ich, ich kann nicht anders, Gott helfe mir. Amen!“

Ein Dietrich Bonhoeffer hat seine Standhaftigkeit im Nationalsozialismus mit dem Leben bezahlt.

Auch ein Pontius Pilatus der Weltgeschichte, der Prokurator von Jerusalem – dem keine Verfolgung drohte – bei dem es sicherlich um die Bekräftigung seiner Machtposition ging und der nicht wissen konnte, dass er mit seiner Anordnung die göttliche Wahrheit ausdrückte:

Es ging um die Worte über dem Kreuz Jesu: „Was ich geschrieben habe, das habe ich geschrieben!!“ (In 3 Sprachen!)

Und was kostet uns ein Schriftzug, der die Ehre und Majestät Gottes proklamiert?

Ein gar nicht beachtet werden, oder vielleicht gelegentlich ein müdes Lächeln der Vorübergehenden am Berliner Humboldt Forum.

Danke – Frau Christiane Schenderlein und Kollegen aus der CDU/CSU Fraktion für ihr Veto in Sachen: Licht-Überblendung des Wort Gottes! - dieser Aktion würde mit absoluter Sicherheit die Entfernung des Kreuzes auf der Kuppel folgen!!

Übrigens: Zum Thema: Wahrzeichen einer Stadt oder Ort – Stromsparen- Beleuchtung aus!

Beispiel: Geislingen/Steige am Ostlandkreuz ging zuerst das Licht aus (bemerkenswert), dann viel später folgte der Ödenturm!

Berlin: Humboldt Forum – geht das Licht an - komisch, oder?

Kein Stromsparen? Da stimmt doch was nicht !!! Ende.

Christiane Duller, Gussenstadt