Berlin/Stuttgart / afp/swp Demnächst sollen die Ausstellungen wieder für Besucher zugänglich sein. Doch die Häuser müssen sich vorbereiten.

Die Bundesregierung will Museen und Gedenkstätten zehn Millionen Euro im Rahmen eines Sofortprogramms zur Verfügung stellen. Dies solle helfen, kleineren und mittleren Kultureinrichtungen in Deutschland die rasche Wiederöffnung nach der Pandemie-bedingten Schließung zu ermöglichen, erklärte dazu Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU).

Museen und weitere Einrichtungen, darunter Zoos und botanische Gärten, sollen bald wieder den Publikumsbetrieb aufnehmen. Darauf haben sich Bund und Länder einer Video-Konferenz am Donnerstagnachmittag geeinigt. Mit dem Geld aus dem Sofortprogramm sollen vor allem für Hygiene und Sicherheit notwendige Umbauten in Museen finanziert werden. Als weitere mögliche Maßnahmen gelten unter anderem die Begrenzung der Besucherzahlen durch Online-Tickets und festgelegte Zeitfenster, Schutzmaskenpflicht sowie erhöhte Reinigungsintervalle.

Genaue Termine fehlen noch

Wann genau in Baden-Württemberg wieder alle Museumstüren offen stehen, ist noch nicht klar. Kunststaatssekretärin Petra Olschowski zufolge wird seit Wochen geprüft, wie eine sukzessive Öffnung der Häuser ussehen kann. Als erstes großes Museum kündigte die Kunsthalle Mannheim an, am 9. Mai den Betrieb wieder aufzunehmen. afp/swp