Es war einmal… eine hübsche, liebenswerte Prinzessin, die von einer bösen Fee verflucht wurde, sich an ihrem 16. Geburtstag an einer Spindel stach und in einen tiefen Schlaf fiel, aus dem nur der Kuss der wahren Liebe sie erlösen können würde. Jeder kennt die Geschichte der Prinzessin hinter den Dornen. Aber war es wirklich ein fehlender Teller, der die Fee so erzürnte, dass sie das Kind mit dem bösen Fluch belegte? Warum war die Fee denn eigentlich so böse? Und braucht man immer einen Prinzen zum Wachküssen?

Das von der Heidenheimer Zeitung präsentierte traditionelle Wintermärchen des Naturtheaters bringt in diesem Jahr eine etwas andere Version des altbekannten Märchens „Dornröschen“ auf die Bühne. Märchenhaft schön, voll Zauber, Witz und Gefühl bekommt in „Hinter den Dornen“ das Böse die Chance, neue Wege zu gehen und das Gute darf auch mal schwächeln. Seit Ende September wird auf dem Schlossberg geprobt, um zur Adventszeit wieder das Publikum zu verzaubern.

Eigene Bühnenfassung

Für frischen Wind sorgt dabei nicht nur die eigens für das Naturtheater geschriebene Bühnenfassung, sondern auch das junge Regieteam: Regisseurin Pauline von Fürich inszeniert mit gerade 17 Jahren ihr erstes Stück, ihr Regie-Assistent Andrei Grosu ist 16 Jahre jung. Zusammengerechnet bringen es die beiden Nachwuchstalente bereits auf deutlich über 20 Jahre Theatererfahrung. Beste Voraussetzungen also, erstmals das eigene Können unter Beweis zu stellen.

20-köpfiges Ensemble

Mit einem 20 Darstellerinnen und Darsteller umfassenden Ensemble werden schillernde, lustige, gruselige und zuckersüße Charaktere zum Leben erweckt, die das Publikum in eine verzauberte Welt entführen werden. Denn allen neuen Ideen zum Trotz soll das Märchen vor allem eines bleiben: märchenhaft!

Somit tummeln sich auf der Bühne drei liebenswerte, aber chaotische gute Feen, eine sprechende Dornenhecke, ein frecher, kluger Rabe, ein paar wuselige Tierkinder samt entnervter „Erzieherin“ im Wald-Kindergarten, die bekannten Figuren wie Königin, König, Prinz und natürlich die böse Fee. Wie es sich nun genau zuträgt, dass Prinzessin Rosalie in den tiefen Schlaf fällt und auf Erlösung wartet – das gibt es ab dem 26. November auf der Bühne zu entdecken.

Die Termine

Die Premiere des Wintermärchens ist am Samstag, 26. November um 15 Uhr im Konzerthaus.

Weitere Aufführungen: Sonntag, 27. November um 15 Uhr im Konzerthaus; am Samstag und Sonntag, 3. und 4. Dezember, jeweils 15 Uhr im Naturtheater (bereits ausverkauft); am Samstag, 10. Dezember um 15 Uhr in Schwäbisch Gmünd im CongressCentrum; am Sonntag, 11. Dezember um 15 Uhr in Giengen in der Walter-Schmid-Halle.

Tickets gibt es gibt es im Pressehaus Heidenheim sowie unter www.laendleevents.de. HZ-Abonnenten erhalten zwei Euro Ermäßigung. Außerdem gibt es Karten bei den bekannten Vorverkaufsstellen sowie unter www.naturtheater-heidenheim.de, Tel. 07321-925555. Die Spieldauer ist rund 75 Minuten, 95 Minuten mit Pause; geeignet ist die Aufführung ab fünf Jahren.

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