Bis vor rund einem Jahr konnte in der Kultur-Szene mit dem Begriff „Streaming“ kaum jemand etwas anfangen. Ein Konzert, eine Theateraufführung oder die Oper lebt doch schließlich von der Atmosphäre – oder? Seit Corona hat sich in dieser Hinsicht vieles geändert, denn selbst Lesungen im kleinen Rahmen sind seit Monaten nicht möglich – von brechend vollen Hallen bei Konzerten ganz zu schweigen.

Auftritte im Wohnzimmer

Stattdessen kommt das Kulturangebot zum Publikum nach Hause:  Das Sasse-Theater, aber auch die Band „Erpfenbrass“ und das Heidenheimer Künstler Kollektiv „Whild Stage“ sowie viele weitere verlagerte ihre Auftritte ins Internet. Trotz Ausgangs- und Kontaktbeschränkungen war so ein kulturelles Leben möglich, wenn auch unter besonderen Bedingungen: Statt auf dem roten Klappsessel sitzt man auf dem eigenen Sofa, statt in der Menschenmenge im Club tanzt man im Wohnzimmer.

In unserer Umfrage wollen wir diese Woche wissen: Nutzen Sie die kulturellen „Streaming-Angebote“ und sehen sich Theateraufführungen, Konzerte und Co. von Zuhause an?  Oder kommt bei Ihnen dabei einfach nicht dasselbe Gefühl auf und Sie warten lieber, bis es wieder „in echt“ erlaubt ist?

Lädt ...