Heidenheim / Manfred F. Kubiak In Dischingen wehrt man sich in Krisenzeiten digital gegen das Vergessenwerden. In Heidenheim wird eine Gala verschoben, in Gerstetten passt ein Orchester.

Absagen oder verschieben, verschieben oder absagen, das ist tägliche Übung in Zeiten von Corona. Es gibt aber auch ein paar darüber hinausgehende Überraschungen. Eine von dieser Art wird nun aus der „Arche“ in Dischingen gemeldet, wo sich die Aktion „Freunde schaffen Freude“ von der Krise gebeutelt und 36 Jahre Inklusionsarbeit gefährdet sieht.

Um nicht vergessen zu werden, nennen sich Inge Grein-Feil und Siggi Feil nun „Corona und Borris“ und melden sich ab sofort täglich, außer an Ruhetagen, mit einem improvisierten Videoclip auf der Internetplattfom „Youtube“, wo sich die beiden Theaterpädagogen auf humorvolle Art dem Alltäglichen widmen wollen.

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Verschoben hingegen ist Stefan Tolnais für den 20. Juni im Heidenheimer Konzerthaus geplante Musical-Benefiz-Gala für traumatisierte und krebskranke Kinder. Sie findet nun am 21. November statt. Bereits erworbene Karten behalten ihre Gültigkeit.

Abgesagt schließlich wurde die Zusammenkunft des aus Musikschülern der Partnergemeinden Gerstetten, Cébazat (Frankreich) und Pilisvörösvar (Ungarn) gebildeten Trina-Orchesters, das sich am 30. Juli zu einem Konzert in der Dettinger Lindenhalle hätte treffen sollen. Dieses wurde nun ins Jahr 2022 verschoben. 2021 will sich das Orchester in Pilisvörösvar treffen.

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