Heidenheim / HZ In Giengen spielt Roman Guggenberger Cello als Solist.

Solist beim Sommerkonzert des „Cultura Kammerorchesters“ ist der Cellist Roman Guggenberger, der seinen ersten Cellounterricht bei Dagmar Steiff an der Musikschule Giengen erhielt. Er studierte an der staatlichen Hochschule für Musik Stuttgart bei Prof. Peter Buck und in der Quartettklasse des „Melos-Quartetts“, an der Musikhochschule Detmold in der Meisterklasse bei Prof. Carine Georgian und legte an der Staatlichen Hochschule für Musik in Mannheim bei Prof. Michael Flaksman die „Künstlerische Reifeprüfung“ ab.

Nach dem Studium widmete er sich der zeitgenössischen Musik und arbeitete mit Komponisten zusammen, darunter Karl Heinz Stockhausen, Iannis Xenakis, Toshio Hosokawa und Hans Zender und wirkte bei vielen Ur-und Erstaufführungen mit.

Als Solocellist des „Ensemble Köln“ nahm er an Festivals teil und arbeitete mit Rundfunkanstalten zusammen. Er gründete in Ellwangen an der Musikschule das Ensemble „ Cellikatessen. Seit 2018 hat er einen Lehrauftrag für Violoncello-Methodik an der Staatlichen Hochschule in Stuttgart.

Im Konzert mit dem Cultura Kammerorchester spielt er das „Konzert für Cello und Orchester in C-Dur“ von Joseph Haydn, ein Werk, das 1961 in der Prager Nationalbibliothek entdeckt und ein Jahr später im „Prager Frühling“ mit durchschlagendem Erfolg erstaufgeführt wurde. Seither gehört dieses Werk zum Repertoire aller bekannten Cellisten.

Umrahmt wird das Konzert mit Mozarts heiteren fünf Kontretänzen „KV 609“. Den Abschluss des Konzertes bildet ein Werk aus der Romantik: Robert Volkmanns „Zweite Streicherserenade in F-Dur“, die zu den erfolgreichsten Schöpfungen des aus Lommatzsch bei Meißen stammenden, aber meist in Ungarn lebenden Komponisten gehört. Die Leitung hat Horst Guggenberger. Der Eintritt ist frei.