Ulm / HZ Am Samstag, 12. Oktober, ist der Sound des „Max-Clouth-Clans“ ab 21 Uhr im Ulmer Einsteinhaus zu hören. Für Besucher bis 16 Jahren ist der Eintritt frei.

Der „Weltenvereiner“ Max Clouth und sein Clan spielen mit kraftvollen, zuweilen fast hymnischen Melodien, filmisch-atmosphärischen Klängen und markanten Themen. „Es geht darum, eine zeitgenössische Instrumentalmusik zu kreieren, die Elemente der indischen Klassik in westliche Stilistik, speziell europäischen Jazz überführt“, umreißt Max Clouth seine Idee.

Dabei denkt er vor allem an den rauen, unprätentiösen Jazzrock der Siebziger. Aber wer jetzt denkt, der „Clan“ klinge wir John McLaughlin und sein Mahavishnu Orchestra, täuscht sich. Von dem sieht sich zwar Max Clouth maßgeblich beeinflusst, macht aber trotzdem sein ganz anderes Ding, ist fasziniert von der alten Idee der Konzeptalben mit einem ausgeprägten roten Faden. Auf seiner ungewöhnlichen Doppelhalsgitarre kann er sich durchaus für fingerfertige Rasanz begeistern, solange die nicht zum Selbstzweck verkommt: Virtuosität als Klangfarbe.