Fünf Highlights bietet die Aktion „Freunde schaffen Freude“ mit ihrem Herbstprogramm, das der Jahreszeit entsprechend bunt ausfällt.

Den Auftakt gestaltet am Sonntag, 18. September, der nicht nur vom BR-Schlachthof bekannte Kabarettist Christian Springer aus München mit seinem neuen Programm „nicht egal“. „Die Klugscheißer wissen immer, wo der Hammer hängt und was effektiv ist. Ich weiß meistens nicht, wo mein Hammer liegt, geschweige denn der dazugehörige Nagel. Das ist nun wirklich egal. Aber da draußen gibt es Dinge, die sind eben nicht egal. Und darüber erzähle ich. Im besten Fall in einer Mischung aus Feinheit und Bosheit.“ Das, was Christian Springer unter Kabarett versteht, geht meilenweit über das gesprochene Wort hinaus.

Kabarettist Christian Springer macht den Auftakt am 18. September.
Kabarettist Christian Springer macht den Auftakt am 18. September.
© Foto: Sina-Maria Schweikle

Am Sonntag, 2. Oktober, darf man auf den mehrfach wegen Corona verschobenen Auftritt des berühmten Weltbürgers und Sohnes einer noch berühmteren Mutter – Nepo Fitz – gespannt sein. So vielfältig wie seine Wurzeln sind (persisch, tschechisch, ungarisch, südtirolerisch und bayrisch), so furios ist sein Mix aus Kabarett, Comedy und Musik in seinem Programm „Saumensch – bist du gut oder böse?“ Der Rocker, Komiker, Schauspieler und Entertainer ist ein Multitalent, ein Ein-Mann-Spektakel.

Bernd Kohlhepp alias „Hämmerle“ darf seinen ebenfalls verschobenen Auftritt mit seinem Jubiläumsprogramm am Sonntag, 16. Oktober, nachholen. Der Sänger, Tänzer und Schwadroneur ersten Ranges weiß vor allem eines: „In Wahrheit ist alles ganz anders als in Wirklichkeit“ bietet ein Feuerwerk, eine Mixtur aus neuen Szenen und Songs sowie echten Evergreens. Natürlich hat er auch die unverwüstliche Frau Schwerdtfeger im Schlepptau. Diese ist inzwischen mit ihrem E-Trolley in den ADAC eingetreten und praktizierender Heavy-Metal-Fan geworden.

Jess Jochimsen wird von seinen „Freunden“, die ihn auch immer auf der Kapfenburg erleben, sehnsüchtig am Sonntag, 6. November, mit seinem Programm „Meine Gedanken möchte ich manchmal nicht haben“ erwartet. An diesem Abend will er raus aus seinem Gedankenkarussell und nachschauen, was die Pandemie übriggelassen hat. Also macht der Freiburger Kabarettist und Autor Inventur im Kopf und sucht nach den Geschichten, die im Radau der vergangenen Zeit untergegangen sind.

Ohne Weihnachtsprogramm geht es bei den „Freunden“ nicht. So konnten sie diesmal einen begnadeten Pianisten gewinnen: Michael Sens. Am Sonntag, 4. Dezember, betrachtet Sens die Welt der besinnlichen Zeit vor dem Jahreswechsel aus der Perspektive klassischer Komponisten und deren Werke. Wie hätte wohl „oh Tannenbaum“ geklungen, wenn es von Chopin komponiert worden wäre? Oder was hätte der Virtuose Franz Liszt daraus gemacht? Aber auch drängende Fragen der Neuzeit kommen auf das humoristische Tablett. Was ist ein optimales Weihnachtsgeschenk? Warum eskaliert ein familiäres Weihnachtsfest und wenn nicht, warum? In jedem Fall erlebt das Publikum ein musikalisches Programm, das mit Humor und Musik auf die Weihnachtzeit einstimmt:

Sämtliche Veranstaltungen finden aufgrund der unklaren Corona-Prognosen im Herbst und Winter wieder in der von der Gemeinde Dischingen zur Verfügung gestellten Egauhalle und nicht in der Arche statt. Alle bereits gekauften Eintrittskarten von verschobenen Veranstaltungen behalten ihre Gültigkeit. Und neue Karten im Vorverkauf sind im Ticketshop des Pressehauses oder über das Arche-Telefon. 07327.9227688 erhältlich.

Der Reinerlös aus den Kabarettveranstaltungen wird für die Hilfsprojekte der Aktion „Freunde schaffen Freude“ verwendet.