Ende Januar tagten die Verantwortlichen für „Jugend musiziert“ der Landesmusikräte und sie waren sich einig: Trotz aller Widrigkeiten, der kurzen Vorbereitungszeit der Teilnehmer und des nicht unerheblichen Aufwands, den eigenen Beitrag auf Video aufzunehmen und hochzuladen, steht das Angebot einer Wettbewerbsteilnahme. „Wir tun, was wir können, um den Jugendlichen die Möglichkeit zu geben mitzumachen. Gerade in den älteren Altersgruppen ist es in der Regel die letzte Chance, dabei zu sein – immerhin kann eine gute Platzierung beim Bundeswettbewerb Vorteile bei der Studienplatzvergabe mit sich bringen“, berichtet der Vorsitzende von „Jugend musiziert“ in Baden-Württemberg, Prof. Dr. Hermann Wilske. Dieser Geist herrscht in allen Bundesländern, sodass übereinstimmend beschlossen wurde, alles dafür zu geben, um die Durchführung der digitalen Wettbewerbe zu ermöglichen. Schließlich geht es nicht nur um die erfolgreiche Veranstaltung der Wettbewerbe auf Landesebene, damit verbunden ist auch der Bundeswettbewerb an Pfingsten in Bremen.

Gemeinsames Proben wichtig

Wichtig wäre aus Sicht der Veranstalter, dass alle Teilnehmer  wieder gemeinsam proben können und auch Präsenzmusikunterricht wieder möglich ist. Die Öffnung der Musikschulen sei unabdingbar für die Vorbereitung der über 2100 Teilnehmenden in Baden-Württemberg. Die digitale Einreichung der musikalischen Beiträge muss bis spätestens
7. März um 24 Uhr erfolgen.