Heidenheim / Joelle Schilk Das Heidenheimer Naturtheater feiert dieses Jahr sein 100-jähriges Bestehen. Zeit für einen Rückblick auf die Vereinsgeschichte und einen Einblick, was die Theaterbegeisterten auf dem Schlossberg heute ausmacht.

Am 29. Mai 1919 ist es so weit: Das Heidenheimer Naturtheater wird als "Volkskunstvereinigung Verein zur Hebung und Förderung der Volksbildung und Volkskunst durch Selbstaufführung literarischer Meisterwerke" gegründet. Heute, im Jahr 2019, feiert der Verein also bereits sein 100-jähriges Bestehen. Zeit, mal einen Blick auf die Vereinsgeschichte zu werfen und herauszufinden, was das Naturtheater ausmacht.

Umbauten, Anbauten, Neubauten

Gustav Müller – dieser Name fällt oft, wenn es um die Gründung des Theaters auf dem Schlossberg geht. Tatsächlich aber war es wohl Carl Illg, der zuerst die Idee eines Theatervereins hatte; nachweislich stieß Müller erst nach einem Jahr dazu, wurde dann jedoch Vorsitzender des Vereins. Eine wichtige Jahreszahl ist auch 1924: Da nämlich wurde die Freilichtbühne gebaut, die bis heute die Basis des Naturtheaters bildet.

Ansonsten sind die vergangenen 100 Jahre geprägt von Veränderungen. Umbauten, Anbauten, Neubauten, mehrere Namenswechsel, das erste Kinderstück, das erste Herbststück und das erste Weihnachtsmärchen, die Spaltung des Vereins Anfang der 80er Jahre und die große Modernisierung vor zwei Jahren – ruhig ging es auf und hinter der Bühne wohl noch nie zu.

Was heute auf dem Theater-Areal passiert und welche Zahlen und Daten sonst noch wichtig sind, gibt’s in dieser Übersicht (Bitte auf das Feld „Pageflow starten“ klicken):