Heidenheim / Manfred F. Kubiak Ab Mitte September würden die Musiker gern mit den Proben fürs Weihnachtskonzert beginnen.

Corona hat manche Dinge ziemlich kompliziert. Davon ein Lied singen, wenn man denn singen würde und auch dürfte, könnte auch das Voith-Orchester. Das traditionelle Sommerkonzert hatte man schon längst abgesagt, und Proben waren in den vergangenen vier Monaten auch kaum möglich, schon gar nicht mit Bläsern, die ja in den neuen Zeiten, wenn man von Fanmusik in und rund um mit Geisterspielen gefüllten Fußballstadien einmal absieht, neben Sängern zu den Musikanten gefährlicherer Art zählen.

Da sind neue Wege gefragt. Und was das Voith-Orchester anbelangt, führte einer dieser Wege jüngst in den Garten eines Orchestermitglieds und mündete in die erste Probe mit Bläserunterstützung seit dem Auftauchen von Corona.

Von einer Normalisierung der Probensituation ist man allerdings noch weit entfernt. Genauer betrachtet, verfügt das Orchester derzeit nicht einmal über einen Probenraum, da der bisherige corona-bedingt noch nicht wieder zur Verfügung steht. Deshalb ist das Voith-Orchester nun auf Herbergssuche und sucht ganz konkret einen wie auch immer gearteten Probenraum, der ab Mitte September Platz für 35 bis 40 Orchestermusiker unter vorgeschriebenen Hygienebedingungen bietet. Sollte dies klappen, würde dann wieder dienstags von 19.30 bis 21.30 Uhr geprobt werden.

In Planung ist bereits auch das Weihnachtskonzert, das am Sonntag, 20. Dezember, stattfinden soll. Da man allerdings dafür zuerst proben muss, erhofft man sich beim Voith-Orchester Angebote in Sachen Probenraum an die Geschäftsstelle, entweder telefonisch unter der Rufnummer 07321.53740 oder per Mail unter geschaeftsstelle@voith-orchester.de