Heidenheim / Philipp Hruschka „Mutters Puppenspiel“ heißt der Debüt-Roman von Ulla Coulin-Riegger. Er erzählt die Geschichte einer kaputten Mutter-Kind-Beziehung.

In ihrem Debütroman „Mutters Puppenspiel“ zeichnet Ulla Coulin-Riegger das Bild einer kaputten Mutter-Kind-Beziehung. Die 38-jährige Lisette ist Ärztin und führt ein erfolgreiches Leben. Leid erfährt sie dennoch in Form der zurückgehaltenen Liebe ihrer Mutter. So enden die Zusammentreffen zwischen Mutter und Tochter stets mit Demütigungen. Dabei durchschaut Lisette den emotionalen Missbrauch eigentlich, kann sich aber nicht von der eigenen Abhängigkeit freimachen. Im Verlauf der Handlung muss erst etwas Gewaltiges geschehen, um diesen Kreislauf zu durchbrechen.

Die 69-jährige Autorin ist die Ehefrau des ehemaligen Heidenheimer Bürgermeisters Roland Riegger. Sie studierte Psychologie in Tübingen und betreibt seit 1996 eine Praxis als Verhaltenstherapeutin und systemische Familientherapeutin bei Esslingen. Das Buch hat 174 Seiten und ist im Verlag Klöpfer, Narr erschienen.