Heidenheim / Maximilian Haller Vollblutmusiker und Brenzpark-Festival-Veranstalter Siggi Schwarz zeigt sich zufrieden mit der 13. Auflage des Open Airs.

„Ich bin begeistert.“ Den Enthusiasmus kann man Siggi Schwarz anhören. Und warum auch nicht? Zwei Popstars, 8500 verkaufte Tickets, ein Wochenende lang Hochstimmung im Brenzpark. Nach Ende des Open-Air-Spektakels in Heidenheim zieht Schwarz eine positive Bilanz. Und das trotz Regenwetters.

„Beide Künstler, sowohl Mark Forster als auch Nena, haben sich dem Regen gestellt und sind während der Konzerte bis vor auf die Frontbühne rausgegangen“, zeigt sich Schwarz beeindruckt. Dass Mark Forsters Auftritt am Freitag von 21 auf 20 Uhr vorverlegt wurde, sei zum einen auf die Wetterprognose zurückzuführen gewesen. Zum anderen habe aber auch Forsters Management-Team das Konzert vorverlegen wollen. Der Stimmung im Publikum habe das aber keinen Abbruch getan: „Die Leute waren begeistert und sind trotz vehementen Regens standhaft geblieben“, freut sich Schwarz, der das Festival seit nunmehr 13 Jahren organisiert.

Und wie geht’s nun weiter? Aufräumen, Abbauen und Ausruhen steht auf der Tagesordnung. Nachdem Siggi Schwarz und sein Team am Samstag bereits ab 8 Uhr die Papierschnipsel beseitigt hatten, die Mark Forster bei seinem Auftritt verteilt hatte, ging es am gestrigen Montag an den Abbau der Bühne und der ganzen Technik auf dem Festival-Gelände. „Ab Dienstag sieht man da nichts mehr“, verspricht Schwarz.

Für 2020 steht ein Musik-Act bereits fest: „The Boss Hoss“ werden beim Brenzpark-Festival im nächsten Jahr die Bühne rocken. Auch 2020 soll das Event aller Voraussicht nach wieder an zwei Tagen stattfinden. Der zweite Künstler steht indes noch nicht fest. „Für dieses Jahr stand ja schon Bryan Adams im Gespräch“, erzählt Siggi Schwarz. Derzeit befinde er sich noch in Verhandlungen mit potenziellen Künstlern.

Wenn es nach ihm ginge, würde er am liebsten die „Scorpions“, „Foreigner“ oder „Toto“ beim Open-Air-Festival sehen. Dennoch, so Schwarz, machen sich Bands, die sich eher an ein jüngeres Publikum richten, an der Ticketkasse oft besser bezahlt. „Ein jüngeres Publikum ist eher bereit, nach Heidenheim zu kommen.“ Trotzdem freue er sich auf „The Boss Hoss“ mit dem gebürtigen Schnaitheimer Sascha Vollmer alias „Hoss Power“: „Zwei Heidenheimer auf der Bühne, das wird sicher witzig.“

Der Deutsch-Pop-Barde und bekennende Mützenträger Mark Forster rockte am Freitag beim Open-Air-Konzert die Bühne.