War das ein Sommer? Das war ein Sommer. Auch bei „Sommer im Park“. Die Saison der Kulturfraktion des Heidenheimer Brenzparkvereins war am vergangenen Sonntag zu Ende gegangen. Und die Bilanz kann sich mehr als nur sehen lassen. Über 10.000 Besucher wurden gezählt. Ein Rekordbesuch, wenn man ausschließlich auf den Besucherschnitt schaut.

Insgesamt 24 Konzerte konnten am Ende über die Bühne im Brenzpark gebracht werden. Geplant gewesen waren 31, aber zweimal machte Band und Veranstalter das Wetter einen Strich durch die Rechnung, fünfmal wurden kurzfristig Musiker krank, weshalb die Musikküche kalt bleiben musste. Umso heißer ging‘s sonst zu, denn über 10.000 Besucher bedeuteten bei 24 Konzerten einen Schnitt von über 420 pro Veranstaltung.

Weniger war mehr

„So viel wie nie“, wie Programmchef Wolfram Galgenmüller zufrieden konstatiert. Der rein nach Zahlen beste Besuch bei „Sommer im Park“ resultiert immer noch aus dem Jahr 2017: 18.300 Besucher wurden seinerzeit gezählt, allerdings bei damals noch über 60 Veranstaltungen und damit einem Besucherschnitt von unter 400.

In der Zwischenzeit gilt bei Sommer im Park die Devise „weniger ist mehr“. Und damit ist man bisher gut gefahren. „Wir hatten 2021 gelernt, dass ein Rhythmus von zwei Veranstaltungen pro Woche uns und den Besuchern, also allen Beteiligten entgegenkommt“, sagt Dr. Martina Kaufmann, die gemeinsam mit Arthur Kienzl das Kulturteam des Brenzparkvereins leitet. Und Kienzl, gemeinsam mit Eva Enslin und Peter Schlögel Gründungsmitglied und seit der ersten Stunde 2007 bei „Sommer im Park“, kann das nur bestätigen: „Das Konzept ist rundum aufgegangen.“

Sitzen und tanzen

Bewährt hat sich dabei auch im zweiten Jahr ihres Einsatzes die neue Konzertbestuhlung. In dieser Beziehung dominiert inzwischen der Einzelsitz. Die Bierbänke sind in den Hintergrund der Konzertlandschaft gewandert, was unterm Strich, so die Erfahrungen, die Unruhe aus dem Spiel genommen und die Konzentration des Publikums auf das musikalische Hauptgeschehen deutlich erleichtert hat. Wobei, wer‘s selber erlebt hat, auch bestätigen kann, dass nicht ohne Grund eine Tanzfläche zum Areal gehört. Denn Besucher, die, wie nicht wenige bei „Sommer im Park“, musikalisch in den wilden 1960er oder 1970er Jahren sozialisiert worden sind, reißt es gar nicht selten nach wie vor von den Sitzen.

Dennoch ist der Erfolg der Konzertreihe weniger einer Frage des Drumherum, auch wenn Martina Kaufmann und Arthur Kienzl mit Recht darauf aufmerksam machen, dass Besucher immer wieder in den höchsten Tönen das Flair der Veranstaltungen im Brenzpark lobten.

Marke mit Profil

Im Mittelpunkt des Ganzen steht freilich immer noch der Inhalt des Angebots, die Musikmischung, die Güte der Bands. „Und hier“, sagt Wolfram Galgenmüller, „zeigt sich ganz klar, dass es sich auszahlt, ausschließlich auf Qualität zu setzen. Das Publikum honoriert das. Insofern kann man behaupten, dass wir uns und unser Programm inzwischen als Marke mit eindeutigem Profil präsentieren.“

Und deshalb soll sich am Zuschnitt des Programms auch nichts ändern. Die Planungen für den „Sommer im Park“ 2023 jedenfalls kommen spätestens mit dem Beginn des Herbsts 2022 in Gang.

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Musikveranstalter im Ehrenamt


„Sommer im Park“, die Kulturfraktion des Heidenheimer Brenzparkvereins, agiert rein ehrenamtlich. 21 Damen und Herren gehörten im Sommer 2022 zum Team, das die Veranstaltungen betreut.