Tennis-Profi Alexander Zverev hat Spaß an seiner neuen Herangehensweise. «Es ist aufregend. Es dauert, wie ich schon gesagt habe. Und ich will noch immer Spiele gewinnen und werde deswegen hin und wieder auf meine alte Art spielen. Aber es gibt wichtige Momente wie heute im Tiebreak», sagte der 28 Jahre alte Hamburger nach dem Einzug ins Achtelfinale beim Masters in Indian Wells. Zverev gewann sein Duell mit dem US-Amerikaner Brandon Nakashima 7:6 (7:2), 5:7, 6:4.
«Ich habe den Tiebreak selbst gewonnen, weil ich aggressives Tennis gespielt habe. Das ist etwas, auf das ich mich freue», sagte er. Zverev hat sich vorgenommen, weniger abwartend zu spielen und häufiger aktiv und aggressiv zu sein.
Nächster Gegner setzt sich in nur 67 Minuten durch
Bei dem mit 9,4 Millionen US-Dollar (rund 8,1 Millionen Euro) dotierten Hartplatzturnier in der kalifornischen Wüste trifft Zverev nun auf Frances Tiafoe aus den USA, der sein Drtittunden-Duell mit dem Italiener Flavio Cobolli 6:1, 6:2 gewann und dafür nur 67 Minuten benötigte. Zverev stand gegen Nakashima zweieinhalb Stunden auf dem Platz.
Zverev betonte nach seinem Sieg, dass Nakashima noch nie so gut aufgeschlagen habe, wie gegen ihn. «Er hat einen unfassbaren Aufschlag, darüber denkt man gar nicht so nach. Ich bin sehr glücklich über den Sieg, das war nicht einfach», sagte Zverev. «Als ich die Chance hatte, war ich aggressiv. Wenn ich das Spiel kontrollieren konnte, hab’ ich das gemacht. Das ist nicht einfach, wenn jemand 20 Asse aufschlägt gegen dich.»

