Unerwartete Pause im Prozess gegen Marius Borg Høiby: Wegen einer Erkrankung des Richters fällt der Verhandlungstag am Dienstag aus. Dabei war dieser mit Spannung erwartet worden. Denn eigentlich wollte Staatsanwalt Sturla Henriksbø sein Plädoyer fortsetzen und bekanntgeben, welches Strafmaß er für den ältesten Sohn der norwegischen Kronpinzessin fordert. Das muss nun warten. Man hoffe, den Prozess am Mittwoch fortzusetzen und wie geplant am Donnerstag abschließen zu können, hieß es in einer Mitteilung des Gerichts. Høiby ist in 40 Punkten angeklagt - darunter in vier Fällen von Vergewaltigung nach norwegischem Recht.
Vergewaltigungs-Vorwürfe
Richter krank: Verhandlungstag gegen Høiby fällt aus
Eigentlich sollte die Staatsanwaltschaft heute bekanntgeben, welche Strafe sie für den Sohn der norwegischen Kronprinzessin fordert. Doch jetzt ist Geduld gefragt. Denn der Prozesstag fällt aus.
March 17, 2026, 7:41: Uhr
Oslo (dpa) -
Lesedauer: 1 Minute

Staatsanwalt Sturla Henriksbø (vorne) und Ermittlungsleiter Andreas Kruszewski (hinten) sind am driten Tag des Prozesses gegen Marius Borg Hoiby im Osloer Bezirksgerichts auf dem Weg zum Gerichtssaal. In Norwegen wird der Prozess gegen den ältesten Sohn von Kronprinzessin Mette-Marit fortgesetzt. Marius Borg Høiby muss sich wegen dutzender teils schwerer Vergehen vor einem Gericht in Oslo verantworten. Dem 29-jährigen wird Vergewaltigung und sexueller Missbrauch mehrerer Frauen vorgeworfen. (zu dpa: «Richter krank: Verhandlungstag gegen Høiby fällt aus»)
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