Die Pittsburgh Steelers und Quarterback Aaron Rodgers haben sich in einem wahren Krimi als letztes Team in der National Football League für die erste Playoff-Runde qualifiziert. Im entscheidenden Match um den Einzug in die K.o.-Runde gewannen die Steelers gegen die Baltimore Ravens mit 26:24 (3:10) und empfangen am kommenden Montag (Ortszeit) die Houston Texans. Für Baltimore und Quarterback Lamar Jackson ist dagegen die Saison beendet.
Das Rodgers-Team profitierte von einem vergebenen Field Goal von Ravens-Kicker Tyler Loop zwei Sekunden vor dem Ende. Ein erfolgreicher Versuch aus 44 Yards (rund 40 Meter) hätte den Ravens den 27:26-Sieg und den Einzug in die Playoffs gebracht. Zuvor lieferten sich beide Mannschaften eine spektakuläre Schlussphase mit stetigen Führungswechseln.
Paarungen für erste Playoff-Runde stehen fest
Neben dem Duell zwischen den Steelers und den Titans kommt es in der sogenannten Wild-Card-Runde in der AFC zu den Partien New England Patriots gegen die Los Angeles Chargers sowie die Jacksonville Jaguars gegen die Buffalo Bills.
In der NFC treten in der ersten Runde die Chicago Bears als Zweitplatzierter gegen die von Verletzungen gebeutelten Green Bay Packers an. Titelverteidiger Philadelphia Eagles bekommt es mit den San Francisco 49ers zu tun, und die Carolina Panthers empfangen im ersten Playoff-Match am kommenden Samstag die Los Angeles Rams.
Freilos für Broncos und Seahawks
Durch den 19:3-Erfolg der Denver Broncos über die Los Angeles Chargers haben sich die Broncos mit 14 Erfolgen aus 17 Partien den Titel in der AFC gesichert. Damit steigen sie wie auch die Seattle Seahawks mit ebenfalls 14 Siegen als Erster der NFC erst in der zweiten Playoff-Runde ein. Beide Teams würden bis zum Super Bowl am 8. Februar im Stadion der San Francisco 49ers in Santa Clara mögliche Begegnungen in der heimischen Arena austragen.
Konsequenzen bei den Falcons nach Playoff-Aus
Das knappe Verpassen der Playoffs hatte für die sportlich Verantwortlichen der Atlanta Falcons umgehend Folgen. Teambesitzer Arthur Blank bestätigte direkt nach dem letzten Spiel gegen die New Orleans Saints (19:17) die Trennung von Trainer Raheem Morris und General Manager Terry Fontenot.

