Ausnahme-Langläufer Johannes Hoesflot Klaebo hat bei den Olympischen Winterspielen in Italien seine sechste Goldmedaille gewonnen und damit den nächsten Rekord aufgestellt. Der Norweger siegte über 50 Kilometer in der klassischen Technik. Damit ist er der erste Sportler bei Winterspielen, der bei einer Olympia-Ausgabe sechs Titel gewinnt.
Mit nun elf Goldmedaillen führt Klaebo zudem souverän die Rangliste der erfolgreichsten Winterspiele-Athleten vor seinen Landsleuten Marit Björgen (Langlauf), Ole Einar Björndalen (Biathlon) und Björn Dählie (Langlauf) an, die jeweils achtmal Gold gewonnen haben.
Norweger unter sich
Klaebo, der nun bei allen Starts in Tesero gewonnen hat, setzte sich schon früh im Rennen mit Emil Iversen und Martin Löwström Nyenget ab. Die drei Norweger machten die Medaillen unter sich aus. Nyenget holte Silber, Iversen Bronze. Als bester Deutscher lief Florian Notz in Tesero auf den zehnten Platz. Klaebo erreichte nach 2:07:07 Stunden das Ziel.
Schon nach seiner zehnten olympischen Goldmedaille, die der 29-Jährige am Mittwoch im Teamsprint gewonnen hatte, sagte er: «Es ist verrückt. Es ist schwer, es in Worte zu fassen. Es fühlt sich unwirklich an.» Zum Abschluss setzte er noch einen drauf.

