Aus für TV-Sendung

Mross zu Tränen gerührt bei «Immer wieder sonntags»

Emotion pur: Stefan Mross ringt mit den Tränen, als Sigrid und Marina ihm ein Abschiedsständchen bringen. Was ihn in der letzten Folge besonders bewegt hat.

Tränen zum Abschied: Sichtlich emotional hat Stefan Mross (51) die letzte Ausgabe des TV-Klassikers «Immer wieder sonntags» im Ersten moderiert. Tränen flossen unter anderem nach einem Ständchen von Schlagerduo Sigrid und Marina. «Ich wollte stark bleiben und nicht weinen, aber jetzt habt ihr's geschafft», sagte der 50-Jährige anschließend. Aber auch bei einem folgenden Rückblick mit Szenen aus den vergangenen Staffeln des Formats war Mross gerührt und tupfte sich mit dem Taschentuch die Augen ab.

Eine kurze Live-Schalte gab es außerdem zu Andrea Kiewel vor Beginn des ZDF-Fernsehgartens. «Im Prinzip übergebe ich Dir heute das Zepter», sagte Mross zu ihr. «Du bist am Sonntagvormittag die Einzige, die noch unterhalten darf.»

Mit Schlips, Kragen und Lederhose

Mit Krawatte und Lederhosen hatte Mross zuvor zahlreiche Freunde und Wegbegleiter in der Show begrüßt. Unter anderem trat Andy Borg auf, der in der Geschichte des Formats der häufigste musikalische Gast war. Auch Pop-Sängerin Vanessa Mai war mit dabei. Sie hatte ihren ersten Fernsehauftritt überhaupt bei «Immer wieder sonntags» im Jahr 2013. Weitere Schlagergrößen wie Semino Rossi und die US-amerikanische Schlagersängerin Peggy March standen ebenfalls auf der Gästeliste.

«Immer wieder sonntags» ging 1995 erstmals auf Sendung, seit 2005 moderierte Mross das Format. Mit seiner Trompete und seiner Nähe zum Publikum gab er der Sendung ihr heutiges Gesicht. Die Quoten waren bis zuletzt stark: Im vergangenen Jahr schalteten im Schnitt 1,26 Millionen Menschen ein, der Marktanteil lag bei rund 17 Prozent. ARD und SWR haben die Absetzung mit Sparmaßnahmen und dem Wunsch nach neuen digitalen Formaten begründet.