Alpiner Weltcup

«Dumm»: Frühes Aus für Ski-Juwel Aicher im Super-G

Emma Aicher leistet sich im letzten Speedrennen von Val di Fassa eine Nullnummer. US-Star Mikaela Shiffrin baut den Vorsprung in der Gesamtwertung leicht aus, eine Italienerin rast zum Heimsieg.

Skirennfahrerin Emma Aicher hat im Kampf um den Gesamtweltcupsieg einen Rückschlag kassiert. Die 22-Jährige, die bei den Olympischen Winterspielen in Cortina d'Ampezzo zwei Silbermedaillen geholt hatte, schied im Super-G von Val di Fassa aus. Mikaela Shiffrin fuhr beim Heimerfolg der Italienerin Elena Curtoni auch nur auf Rang 23, liegt im Gesamtklassement als Spitzenreiterin nun aber 125 Punkte vor Aicher.

Die US-Amerikanerin tritt mittlerweile fast nur noch in den technischen Disziplinen an. Da ihr Aicher im Rennen um die große Kristallkugel zuletzt aber immer näher gekommen war, hatte sich Shiffrin kurzfristig dazu entschlossen, auch den Super-G in den Dolomiten zu bestreiten. Die dreimalige Olympiasiegerin und achtmalige Weltmeisterin könnte in diesem Winter bereits zum sechsten Mal den Gesamtweltcup gewinnen.

Auch Weidle-Winkelmann enttäuscht

«Dumm» sei ihr Fahrfehler gewesen, sagte Aicher bei Eurosport. Sie war an einer Bodenwelle leicht ausgehoben worden und hatte daraufhin den Kurs nicht mehr halten können. «Das sollte nicht passieren.»

Auch ihre Teamkollegin Kira Weidle-Winkelmann hatte im dritten Rennen des Wochenendes in Val di Fassa große Probleme und belegte letztlich Rang 27. Die Norwegerin Kajsa Vickhoff Lie und die Italienerin Asja Zenere fuhren hinter Curtoni auf die Plätze zwei und drei.