Filmpreise

Deutscher Film «In die Sonne schauen» nicht im Oscar-Finale

Deutschland hat es mit «In die Sonne schauen» nicht in die Oscar-Endrunde geschafft. In der Sparte International Feature Film sind unter anderem Werke aus Frankreich, Norwegen und Brasilien vertreten.

Die Oscar-Hoffnung für den deutschen Film «In die Sonne schauen» ist geplatzt. Das Drama der Berliner Regisseurin Mascha Schilinski hat es nicht in die Nominierungs-Endrunde geschafft. Nach einer Vorauswahl im Dezember war der Film zunächst einer von fünfzehn Kandidaten in der Sparte International Feature Film gewesen. 

Jetzt gab die Oscar-Akademie die fünf Finalisten bekannt. Im Rennen sind Frankreich («Ein einfacher Unfall»), Brasilien («The Secret Agent»), Norwegen («Sentimental Value»), Spanien («Sirât») und Tunesien («The Voice of Hind Rajab»). Die 98. Oscar-Verleihung soll am 15. März in Hollywood stattfinden.

«In die Sonne schauen» handelt von vier jungen Frauen, die in unterschiedlichen Epochen auf einem Bauernhof in der Altmark leben. Es geht um Themen wie häusliche Gewalt, verdrängte Sehnsüchte oder vererbte Traumata. 

Frühere Oscar-Anwärter

Im vorigen Jahr hatte es für Deutschland der Politthriller «Die Saat des heiligen Feigenbaums» des Iraners Mohammad Rasoulof ins Oscar-Finale geschafft. Die Trophäe als bester internationaler Film ging am Ende an das brasilianische Drama «Für immer hier» von Walter Salles.

2023 holte die deutsche Literaturverfilmung «Im Westen nichts Neues» des gebürtigen Wolfsburgers Edward Berger nicht nur den Oscar als bester internationaler Film, sondern auch noch drei weitere Preise für Kamera, Szenenbild und Filmmusik.