Real Madrid

Bellingham-Attacke nach Alonso-Aus: «Haufen Scheiße»

Jude Bellingham wehrt sich. Nach der Trennung der Königlichen von Trainer Xabi Alonso ärgert sich der 22-Jährige über «Clowns». Dankesworte sendet der Engländer auch.

Superstar Jude Bellingham hat nach dem Aus von Trainer Xabi Alonso bei Real Madrid mit heftigen Worten Medien attackiert. «Bis jetzt habe ich zu viel davon durchgehen lassen, immer in der Hoffnung, dass die Wahrheit zu ihrer Zeit ans Licht kommt. Aber ehrlich gesagt ... was für ein Haufen Scheiße», schrieb der frühere Profi von Borussia Dortmund in seiner App «JB5». «Ich habe wirklich Mitleid mit den Menschen, die sich an jedes Wort dieser Clowns und ihrer 'Quellen' halten.»

Bellingham kritisiert «Fehlinformationen für Klicks»

Der Post bezieht sich auf Medienberichte. Dort hatte es geheißen, dass Bellingham zu den Spielern gehört habe, die nicht an Alonsos Taktiken und Ideen geglaubt hätten. Zudem wurde von einem angespannten Verhältnis zwischen dem Coach und einiger Stars berichtet.

«Glaube nicht alles, was du liest. Irgendwann werden diese Leute für die Verbreitung solcher schädlichen Fehlinformationen für Klicks und Kontroversen zur Verantwortung gezogen werden», führte der 22-jährige Bellingham aus.

Dankesworte an Alonso

Alonso musste nach einem guten halben Jahr bei den Königlichen nach zu vielen uninspirierten Leistungen der Mannschaft und dem verlorenen Supercopa-Finale gegen den FC Barcelona gehen. Aktuell hat Álvaro Arbeloa, bisheriger Coach der zweiten Mannschaft, das Amt übernommen. Mit einer ähnlichen Konstellation hatte Real im Jahr 2016 Erfolg, als Zinédine Zidane das Starensemble als Trainer der zweiten Mannschaft befördert worden war. Vergleichbar sind die Karrieren der beiden Fußballlehrer aber nicht.

Zum Post stellte Bellingham ein Foto, das ihn und Alonso mit glücklichen Gesichtern zeigt. An den früheren Leverkusener Erfolgstrainer richtete Bellingham nette Worte. «Danke für alles, Mister», so Bellingham. In einem Beitrag bei Instagram ergänzte der englische Nationalspieler zudem noch: «Es war ein Vergnügen, nur das Allerbeste für deine Zukunft!»