Gut ein Jahr nach der Messerattacke auf einen spanischen Touristen am Holocaust-Mahnmal in Berlin ist der Angreifer zu einer Haftstrafe von 13 Jahren verurteilt worden. Das Kammergericht der Hauptstadt sprach den Syrer unter anderem des versuchten Mordes und der versuchten Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung im Ausland schuldig. Die Bundesanwaltschaft hatte die Tat als radikal-islamistisch und antisemitisch bewertet.
Tourist attackiert
13 Jahre Haft nach Messerattacke am Holocaust-Mahnmal
March 05, 2026, 8:31: Uhr
Berlin (dpa) -
Lesedauer: 1 Minute

Der Angeklagte sitzt zu Prozessbeginn im Saal des Kriminalgerichts Moabit. Der syrische Flüchtling soll am 21. Februar im Stelenfeld des Holocaust-Mahnmals mit einem Messer auf einen Besucher eingestochen haben. Nach Einschätzung der Bundesanwaltschaft war die Tat radikal-islamistisch und antisemitisch motiviert. (zu dpa: «13 Jahre Haft nach Messerattacke am Holocaust-Mahnmal»)
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