Seit mehr als 30 Jahren wirbt der Verein Solar mobil Heidenheim für eine Wende hin zu erneuerbaren und effizienten Energien. Zudem beteiligt er sich seit Langem an den Energiewendetagen, so auch am Samstag, 24. September, von 10 bis 15 Uhr auf dem Eugen-Jaekle-Platz.

Er informiert dort über Elektroautos, deren Vorteile im Alltag sowie über das Laden über die eigene Photovoltaik-Anlage, an der Steckdose in der Garage oder mit öffentlichen Ladesystemen.

Ohne Mobilitätswende keine Energiewende

Die Mitglieder des Vereins sind überzeugt davon, dass es ohne eine Mobilitätswende keine Energiewende gibt, und dass das nicht ohne eine Elektrifizierung des Verkehrs gelingen kann. Die Elektrifizierung ist demzufolge eine Voraussetzung dafür, das Pariser 1,5-Grad-Ziel erreichbar zu halten und eine weitere Verschärfung der Klimakrise zu verhindern.

Auf dem Eugen-Jaekle-Platz zeigen am Samstag ca. 15 Besitzer ihre E-Fahrzeuge – vom Elektro-Lastenfahrrad über Leichtfahrzeuge und Kleinwagen bis zur Oberklasse. Die Fahrer geben Auskunft über ihre Erfahrungen mit Ladevorgängen, Reichweite, Alltagstauglichkeit und Kosten. Beantwortet werden auch Fragen zu Rohstoffen, Recycling und Nachhaltigkeitsbilanz.

Stadtwerke zeigen das Stromtanken

Auch das Landratsamt und die Stadtwerke Heidenheim beteiligen sich an der Ausstellung. Diese demonstrieren das einfache Stromtanken an einem ihrer Fuhrparkautos. Architekt Wolfgang Trötsch erläuterte energiesparendes Bauen an einem am Jaekle-Platz errichteten Wohn- und Geschäftshaus.

Der Verein Solar mobil steht bereit für einen Austausch mit Personen, die sich mit dem Kauf eines Elektroautos befassen oder sich diesen noch nicht vorstellen können. Beitragen soll dieses Engagement zu den Bemühungen des Landes, einem weiteren Temperaturanstieg entgegenzuwirken.

Dazu gehören die seit 2007 veranstalteten Energiewendetage und die Aufforderung an die Kommunen und Landkreise, mutmachende Beispiele und Lösungen aufzuzeigen, mit denen die Klimakrise verhindert oder zumindest abgemildert werden kann.